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Augenmythen

Die größten Mythen rund um das Auge

Was tut unseren Augen gut und was schadet ihnen? Und was davon stimmt wirklich? Wir haben ein paar der weitverbreiteten Mythen unter die Lupe genommen.

Sind Karotten gut für die Augen?

Schon im Kindesalter erzählen uns Erwachsene, dass Karotten gut für die Augen seien. Tatsächlich ist da etwas Wahres dran, denn Karotten enthalten viel Beta-Carotin und dies wird für den Aufbau der Netzhaut benötigt. Allerdings stimmt es nicht, dass eine Überversorgung zu einer Verbesserung der Sehrkaft führt. Umgekehrt aber kann ein Mangel zu Sehproblemen führen.

Bleiben die Augen irgendwann stehen, wenn man absichtlich schielt?

Es stimmt nicht, dass die Augen stehenbleiben können, wenn man absichtlich schielt und Schäden verursacht es ebenso wenig. Wenn Kinder das aber unbeabsichtigt machen, besteht Untersuchungs- und Handlungsbedarf. Dies deutet nämlich auf einen sogenannten "Silberblick" hin, der zu einer bleibenden Sehschwäche führt.

Schadet Lesen im Dunkeln den Augen?

Nein! Lesen im Dunkeln ist zwar anstregend und ermüdend für die Augen, da die Pupillen sich weiten und die Tiefenschärfe abnimmt. Zu einem Verlust der Sehkraft führt es aber nicht. Dazu erholen sich die Augen zu schnell wieder.

Können Kontaktlinsen hinter das Auge rutschen?

Auch wenn Kontaktlinsen manchmal verrutschen, können sie nicht hinter den Augapfel verschwinden. Es gibt schlicht keinen Platz hinter dem Auge, denn Muskeln und Sehnen verbinden es mit dem umgebenden Gewebe.

Kann man blind werden, wenn man zu viel in die Sonne schaut?

Ja, denn zu starke Sonneneinstrahlung kann die Netzhaut beschädigen. Durch die UV-Strahlen kann sie regelrecht verbrannt werden. Deshalb ist es wichtig die Augen immer mit einer passenden Sonnenbrille zu schützen.