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Kontaktlinse

Kontaktlinsen - ABC

Achse: Der Achsenwert, der zwischen 0 und 180 liegt, bestimmt die Lage der Zylinderwirkung in der Kontaktlinse und im Brillenglas.

Augentropfen: Augentropfen bestehen aus einer flüssigen Lösung, die auf die Hornhaut oder in den Bindehautsack eingetropft wird.

Basiskurve: Die Basiskurve oder (Krümmungs-)Radius enthält den Wert der Krümmung von Kontaktlinsen und liegt zwischen 8.0 und 10.0.

Dioptrien (dtp): Dioptrien geben die Korrekturwerte des Brechungsfehlers des Auges an. Dabei hat der Wert bei der Korrektur von Kurzsichtigkeit ein negatives Vorzeichen und bei der Korrektur von Weitsichtigkeit ein positives Vorzeichen.

Durchmesser: Der Durchmesser gibt die Größe einer Kontaktlinse an. Der Wert ist abhängig von der Größe der Hornhaut und liegt zwischen 13.0 und 15.0 Millimeter.

Harte (formstabile) Kontaktlinsen: Harte oder formstabile Kontaktlinsen sind robust und müssen deshalb nur alle ein bis zwei Jahre neu angeschafft werden. Sie werden auf dem Tränenfilm des Auges direkt auf der Hornhaut eingesetzt.

Hornhaut (Kornea): Die Hornhaut ist die gewölbte, durchsichtige äußere Haut über dem Augapfel. Sie ist an der Lichtbrechung beteiligt und daher eine notwendige Voraussetzung für scharfes Sehen. Hornhautverkrümmungen müssen bei der Ermittlung passender Brillen oder Kontaktlinsen berücksichtigt werden.

Kochsalzlösung: Dabei handelt es sich um eine sterile konservative Lösung, die zum Abspülen von Kontaktlinsen verwendet wird.

Kombilösung: Mit einer Kombilösung werden alle Pflegeschritte für Kontaktlinsen auf einmal durchgeführt. Sie sind daher zeitsparende Produkte bei der optimalen Pflege und Desinfektion von Kontaktlinsen.

Konkav: Konkave Kontaktlinsen sind negativ brechend. Sie werden zur Korrektur von Kurzsichtigkeit (Myopie) verwendet.

Konvex: Konvexe Kontaktlinsen sind positiv brechend. Sie werden zur Korrektur von Weitsichtigkeit (Hyperopie) verwendet.

Multifokale Kontaktlinsen (Gleitsichtkontaktlinsen): Multifokale Kontaktlinsen oder Gleitsichtkontaktlinsen sind Kontaktlinsen, die mehrere Sehbereiche in einer Linse vereinen. Sie ermöglichen das scharfe Sehen in allen Entfernungen.

Ortho-K-Linsen: Ortho-K-Linsen werden während des Schlafens getragen und verändern die Form der Hornhaut, sodass sie schwache bis mittlere Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen korrigieren können.

Silikon-Hydrogel: Dieses Material ist sauerstoffdurchlässiger als andere und kann daher länger getragen werden. Außerdem mindert es das Risiko von Juckreiz und Irritationen am Auge.

Sphäre (SPH): Die Sphäre bezeichent die Brechkraft von Kontaktlinsen.

Sphärische Kontaktlinsen: Sphärische Kontaktlinsen korrigieren Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Weitsichtigkeit (Hyperopie). Die Korrekturwerte werden in Dioptrien angegeben.

Torische Kontaktlinsen: Torische Kontaktlinsen korrigieren neben der sphärischen Fehlsichtigkeit zusätzliche Hornhautverkrümmungen. Dabei werden der Zylinderwert und Achsenwert benötigt.

Weiche Kontaktlinsen: Weiche Kontaktlinsen bestehen aus einem flexiblen Material, das sich der Hornhaut anpasst. So verleihen sie ein angenehmes Tragegefühl. Im Vergleich zu formstabilen Kontaktlinsen sind sie etwas größer.

Zylinder (CYL): Der Zylinder gibt den Korrektionswert von Brillen oder Kontaktlinsen bei einer Hornhautverkrümmung an.